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Die Fütterung - Den ganzen Tag nur Bio

 

Das Futter ist ein zentraler Bestandteil der Produktionskette. Es beeinflusst direkt die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln tierischen Ursprungs.

Unser Biogeflügel bekommt ab dem ersten Tag ausschließlich Bio-Futter. Dies entspricht der EU-Bio-Verordnung und den Richtlinien des Anbauverbandes Biokreis e.V.

Das Futter ist den Vorgaben der EU-Bio-Verordnung angepasst und auf rein vegetarische Komponenten umgestellt.

Freiland Puten Fahrenzhausen hält eine Beteiligung an einer Bio-Futtermühle, die ausschließlich Bio-Geflügelfutter herstellt und exklusiv an unsere Erzeugerbetriebe liefert. Die Futtermühle wird vom Anbauverband Biokreis e.V. zertifiziert. Viele unserer Betriebe bauen selbst Getreide an und liefern dieses an die Futtermühle. Von diesen Betrieben stammt der weitaus größte Teil des benötigten Getreides und der Leguminosen. Dadurch entsteht ein Kreislauf zwischen Acker und Tierhaltung, wie er im Leitbild des ökologischen Landbau angestrebt wird. Darüber hinaus liegt direkt um die Futtermühle ein vom Biokreis e.V. anerkannter 1000 ha großer Ackerbaubetrieb, der ebenfalls an die Futtermühle liefert.

Weitere Bestandteile der Futtermittel sind Bio-Soja, Kartoffeleiweiß, Maiskleber sowie Mineralstoff- und Vitaminmischungen, welche eingesetzt werden, um die fehlenden tierischen Nahrungsbestandteile im Futter teilweise auszugleichen.
Freiland Puten Fahrenzhausen ist für den Rohwareneinkauf, die vorgelagerte Qualitätssicherung sowie für die Entwicklung der Rezepturen zuständig, unsere Partner stellen die Technik und das Personal für Lagerung, Herstellung und Verladung. Zur Qualitätssicherung werden die Rohstoffe bereits vor der Verarbeitung einem umfangreichen Untersuchungsplan unterzogen. Bio-Mais und Bio-Soja werden auf Agro-Gentechnik untersucht. So ist sichergestellt, dass nur saubere Rohstoffe in die Produktion gelangen. Die Verladung erfolgt auf firmeneigene Futtermittel LKW´s. Damit gewährleisten wir, dass ausschließlich unsere Rohstoffe und Futtermittel in den Silozügen transportiert werden. Das ist eine wichtige Basis für die Sicherheit unserer Erzeugnisse, da Kontaminationen vermieden werden.


Die Fütterung entspricht dem ernährungsphysiologischen Bedarf der Tiere je Entwicklungsstadium und zielt auf die Erzeugung hoher Qualität und nicht auf Maximierung der Leistung ab. Antibiotika, Kokzidiostatika und andere Arzneimittel, Wachstumsförderer sowie sonstige Stoffe zur Wachstums- und Leistungsförderung werden im Futter selbstverständlich nicht eingesetzt.